
Innsbrucker Platz & Eisacktunnel - Eisachtunnel - Ein Relikt der modernen Verkehrsplanung
22 Termine · Sa, 10. Oktober 2026 bis Sa, 31. Juli 2027U-Bhf. Innsbrucker Platz, Berlin
Darum lohnt es sich
Dieser Termin bietet dir die seltene Gelegenheit, nicht öffentlich zugängliche Tunnelanlagen direkt unter der Autobahn A100 und einem Wohngebiet zu besichtigen. Du erhältst fachkundige Einblicke in Jahrzehnte Berliner Verkehrsgeschichte direkt am historischen Ort.
Alle Termine in Berlin
- Sa, 10. Oktober 202613:00 Uhr
- Sa, 24. Oktober 202613:00 Uhr
- Sa, 7. November 202613:00 Uhr
- Sa, 21. November 202613:00 Uhr
- Sa, 5. Dezember 202613:00 Uhr
- Sa, 19. Dezember 202613:00 Uhr
- Sa, 2. Januar 202713:00 Uhr
- Sa, 16. Januar 202713:00 Uhr
- Sa, 30. Januar 202713:00 Uhr
- Sa, 13. Februar 202713:00 Uhr
- Sa, 27. Februar 202713:00 Uhr
- Sa, 13. März 202713:00 Uhr
- Sa, 27. März 202713:00 Uhr
- Sa, 10. April 202713:00 Uhr
- Sa, 24. April 202713:00 Uhr
- Sa, 8. Mai 202713:00 Uhr
- Sa, 22. Mai 202713:00 Uhr
- Sa, 5. Juni 202713:00 Uhr
- Sa, 19. Juni 202713:00 Uhr
- Sa, 3. Juli 202713:00 Uhr
- Sa, 17. Juli 202713:00 Uhr
- Sa, 31. Juli 202713:00 Uhr
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Worum es geht
Unter dem geschäftigen Treiben des Berliner Stadtverkehrs verbergen sich oft unvollendete Visionen der Verkehrsplanung. Die Führung Innsbrucker Platz & Eisacktunnel - Eisachtunnel - Ein Relikt der modernen Verkehrsplanung nimmt dich mit in die unterirdische Geschichte der Stadt. Beim Ausbau der Berliner Stadtautobahn BAB 100 wurden an zentralen Knotenpunkten vorsorglich Bauwerke für zukünftige U-Bahn-Linien errichtet. Am Innsbrucker Platz legt die Autobahn ein kurzes Tunnelstück unter die Erde, um Eisenbahntrassen zu kreuzen. Genau darunter befindet sich eine verlassene Bahnhofsanlage, die mit ihrer imposanten Länge und für Berliner Verhältnisse großen Tiefe überrascht.
Die geführte Tour dauert etwa zwei bis zweieinhalb Stunden und erschließt gleich zwei historische Abschnitte der Berliner Unterwelt. Neben dem tief gelegenen Rohbau-Bahnhof unter der Autobahn geht es auch in einen wesentlich älteren Tunnelabschnitt: den Eisacktunnel aus den 1910er Jahren. Dieser vergessene Tunnel verläuft direkt unter einem Wohngebiet und zeigt anschaulich, wie der U-Bahn-Bau in Berlin vor mehr als hundert Jahren konzipiert wurde. Während des Rundgangs erhältst du detaillierte Einblicke in die Baugeschichte und die Ambitionen der städtischen Verkehrsplaner verschiedener Epochen.
Der Treffpunkt befindet sich direkt im Bereich der Spielstätte U-Bhf. Innsbrucker Platz, genauer am U-Bahnsteig der Linie U4. Die Atmosphäre tief unter der Erde unterscheidet sich deutlich vom gewohnten Fahrgastbetrieb oben. Zwischen nackten Betonwänden, ungenutzten Räumen und historischen Tunnelstrukturen wird die Dimension dieses Großprojektes greifbar. Die Kombination aus modernem Autobahntunnel-Rohbau und über hundert Jahre alter Ingenieurskunst macht diesen Rundgang zu einem eindrucksvollen Streifzug durch Berlins verborgene Verkehrsgeschichte.
Auf einen Blick
- ·Besichtigung des verlassenen U-Bahnhofs unter der A100
- ·Begehung des historischen Eisacktunnels aus den 1910ern
- ·Einblicke in seltene Relikte Berliner Verkehrsplanung
- ·Geführte Besichtigung mit 2 bis 2,5 Stunden Dauer
Über U-Bhf. Innsbrucker Platz
Der U-Bhf. Innsbrucker Platz dient als Endstation der Linie U4 und ist ein bekannter Verkehrsknotenpunkt in Berlin. Unterhalb der regulären Bahnsteige verbergen sich verlassene Rohbauten und historische Tunnelanlagen. Der U-Bahnsteig der Linie U4 bildet dabei den zentralen Ausgangspunkt für Führungen in diesen sonst verschlossenen Bereich.
Anreise
Die Tour beginnt am U-Bahnsteig der Linie U4 am U-Bhf. Innsbrucker Platz in Berlin. Die Spielstätte ist gut an das Berliner Nahverkehrsnetz angebunden. Bitte finde dich pünktlich vor Beginn der Führung am angegebenen Treffpunkt ein.
Für wen
Der Rundgang eignet sich für alle, die sich für die Berliner Stadt- und Verkehrsgeschichte, Architektur sowie unentdeckte Orte unter der Erde interessieren.
Gut zu wissen
Da die Besichtigung durch unterirdische, ungenutzte Bauwerke führt, empfiehlt sich festes Schuhwerk und an die Witterung angepasste Kleidung.